Jahreshauptversammlung 2009
Geschrieben von: MainPost Dienstag, den 17. November 2009 um 21:01 Uhr
Fast schon ein kleiner Betrieb
Köhlerverein Glasofen leistet 2.835 Stunden - Ehrungen
(josch) Der Köhlerverein Glasofen ist fast schon ein Kleinbetrieb. Genau 3835 Stunden haben die Mitglieder draußen am Kohlenmeiler während des Jahres gearbeitet: beim traditionellen Köhlerfest und auch bei anderen notwendigen Arbeiten.
Achim Fertig rechnete aus, dass die es einer Arbeitszeit von 119 Tagen rund um die Uhr beziehungsweise 356 Acht-Stunden-Tagen entspreche. Bei Betrachtung von Urlaubszeit und Krankheit könne man in dieser Zeit gut zwei Personen beschäftigen...
Die Arbeit lohnt sich allemal. Nicht nur für die Köhlervereinsmitglieder, sondern auch für die Allgemeinheit. Immerhin kann der Verein in nächster Zeit 2500 Euro aus dem Erlös des Köhlerfestes 2009 verteilen: jeweils 1000 Euro bekommen die ökumenische Sozialstation St. Elisabeth sowie die Lebenshilfe, 500 Euro fließen den Mainfränkischen Werkstätten zu. Es gab auch Ehrungen auszusprechen. Hilde Matschiner, Klaus Väth und Karl Wolf gehören dem Verein schon 25 Jahre an. Wolf ist zudem seit acht Jahren Vorsitzender. „Dabei hat er eine Menge Schweiß und Zeit geopfert“, würdigte Fertig seinen Vereins-Chef.
Das Köhlerfest findet nächstes Jahr vom 28. Juli bis zum 12. August statt. Es werden auch Überlegungen angestellt, Wasserleitung und Stromversorgung hinauf zum Kohlenmeiler zu legen. Das Stromaggregat ist nämlich an seine Leistungsgrenze gestoßen. Eine Verkürzung des Festes um einen Tag beziehungsweise auf eine Verschiebung um einen Tag, damit der Montag mit einbezogen werden kann, wurde zunächst zurückgestellt.
MainPost 17.12.2009
Foto und Text: Joachim Schwamberger