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Hauptversammlung der Feuerwehr in Glasofen

Geschrieben von: Bernhard Kempf Sonntag, den 29. Januar 2012 um 16:31 Uhr

Glasofen (maha)
Am Samstagabend kam die Freiwillige Feuerwehr (FFW) in Glasofen im Bürgerhaus des Marktheidenfelder Stadtteils zu ihrer Hauptversammlung mit Neuwahlen zusammen und keiner ahnte, dass man nur wenige Stunden später bei einem Brand im Ort gefordert sein würde (wir berichteten gestern).
Nach dem Totengedenken blickte zunächst Kommandant Jochen Schäfer auf das Geschehen bei der FFW Glasofen mit 50 aktiven, 27 passiven, 45 fördernden und drei Ehren-Mitgliedern zurück. Zu zwei Ernstfällen war man gerufen worden. Relativ harmlos war der Brand einer Trafostation im Wiesengrund. Im September war man allerdings bei einem Wohnhausbrand in der Marktheidenfelder Altstadt einige Stunden lang stark gefordert und man konnte dabei im Verbund mit anderen wesentliche Hilfsleistungen beisteuern.
Schäfer erinnerte an die Ausrichtung des Komandantentreffens in der Dreschhalle und sah seine Wehr bei allen Terminen des Kreisfeuerwehrverbands und in der Stadt Marktheidenfeld gut vertreten. Positiv seien ein Kesselfleischessen und eine Nachtwanderung verlaufen. Ein Zelt für das Sommerfest des Wohnheims der Lebenshilfe wurde ehrenamtlich aufgebaut. Der Kommandant hoffte, dass zur Maibaumaufstellung im nächsten Jahr wieder mehr erfahrene Kräfte zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr konnten Stefan Hepp für 25 und Heinz Matschiner für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet werden. Matschiner und Reinhold Schäfer erhielten das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbands
20 Übungen wurden 2011 absolviert. Dazu kamen eine Gemeinschaftsübung und eine Großübung in Marktheidenfeld, eine Einsatzübung bei der Brandschutzwoche und eine Nachtübung. Drei Gruppen bestanden bei zwei Terminen die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Bei den zahlreichen zusätzlichen Ausbildungsterminen hat sich der stellvertretenden Kommandant Bastian Stürmer große Verdienste erworben. Karl Günzelmann und Reinhold Heroth meisterten die Betreuung der vereinseigenen Toilettenwägen.
Der Bericht des Kassenwarts Daniel Wiesmann zeigte trotz eines geringen Verlusts eine gute finanzielle Basis der Glasofener Wehr. Die Kassenprüfer Reiner Albert und Karlheinz Eitel zeigten sich mit der Kassenführung einverstanden und führte die einstimmige Entlastung herbei.
Der Vorsitzende Bernhard Kempf erinnerte an sechs Vorstandssitzungen und die Koordinierung mit dem Geschehen in den anderen Ortsvereinen und im Bürgerhaus. An die Jugendlichen appellierte er, bei der Nutzung des Jugendtreffs Vernunft walten zu lassen. Der Ausflug der Wehr zum Tegern- und zum Schliersee hatte sich als voller Erfolg herausgestellt.
Am 9. Dezember soll eine „Schneebar“ am Jugend-Container den Jugendlichen Einnahmen für ihren Treff bescheren. Ein öffentlicher Preisschafkopf soll im März und ein interner Wettbewerb im Oktober das Vereinsleben bereichern. Im Juli ist ein Familiennachmittag vorgesehen und gerne möchte man die Spiele der Fußball-Nationalmannschaft bei der EM 2012 gemeinsam sehen. Kempf dankte Christian Schwab für die Spende einer neuen Leinwand für das Bürgerhaus.
Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder sprach ihre Anerkennung für die Einsatzbereitschaft der Wehr aus. Deren Sinn und Notwendigkeit habe sich Hand in Hand mit anderen bei dem Einsatz in der Marktheidenfelder Innenstadt besonders erwiesen. Kreisbrandmeister Jan Eichner (Esselbach) erläuterte einige Entwicklungen im Kreisfeuerwehrband und bayerischen Löschwesen. Er attestierte der Glasofener Wehr einen hohen Ausbildungsstand und eine gute Nachwuchsarbeit.
Maximilian Kempf und Simon Schmidt wurden mit Handschlag neu in den aktiven Dienst aufgenommen. Christoph Elflein wird von der passiven zur aktiven Seiten wechseln. Thorsten Heidingsfelder wurde als förderndes Mitglied aufgenommen. Bastian Stürmer und Mario Väth (beide Gruppe I), Carsten Götzelmann (Gruppe II) sowie Jürgen Günzelmann (Gruppe III) wurden für ihre Teilnahme an allen Übungen der Aktiven ausgezeichnet.
Zu Oberfeuerwehrleuten wurden Claus Christ, Dominik Stöhr, Stefan Matschiner und Michael Heroth, zu Hauptfeuerwehrleuten Tobias Schäfer, Daniel Wiesmann, Adrian Götzelmann und Jörg Stöhr ernannt. Mario Väth und Michael Heroth qualifizierten sich als Maschinisten. Claus Christ dient der Gruppe II künftig als Gruppenführer. Stefan Matschiner wurde für 10 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet.
Keine Überraschungen brachten die Neuwahlen. Bernhard Kempf wurde für die nächsten drei Jahre als Vorsitzender der FFW Glasofen bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Stefan Hepp. Die Kasse wird weiterhin von Daniel Wiesmann geführt und die Schriftführung erledigt wie bisher Michael Stöhr.

 

Im Beisein von Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und Kreisbrandmeister Jan Eichner (Zweiter von rechts) wurde bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Glasofen die Vereinsführung für drei weitere Jahre bestätigt. Stefan Matschiner (Dritter von rechts) wurde für 10 Jahre aktiven Dienst geehrt.

 

Arbeitseinsatz bei der Lebenshilfe Main-Spessart

Geschrieben von: Jochen Schäfer Mittwoch, den 24. August 2011 um 17:07 Uhr

Am 23. Juli 2011 feierte die Lebenshilfe Main-Spessart ein Jubiläumsfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Wohnstätte in Marktheidenfeld.

Aus diesem Grund wurde die Freiwillige Feuerwehr Glasofen zum Arbeitseinsatz gerufen. Wir wurden gebeten, beim Aufbau des Festzeltes tatkräftig mit anzupacken.

Gerne kamen wir diesem Angebot nach und machten uns am Freitag den 22.7. auf den Weg nach Marktheidenfeld. Dort waren wir mit 10 Mann im Einsatz und stellten mit vereinten Kräften das Zelt auf. Nachdem dies geschehen war, wurden wir mit kühlen Getränken und einer herzlichen Einladung zum Fest entlohnt.

Insgesamt war es ein unterhaltsamer Einsatz – von Berührungsängsten mit den Bewohnern der Wohnstätte keine Spur. Vielleicht kommen wir beim nächsten Fest wieder…

Ein herzliches Dankeschön kommt auch von der Lebenshilfe an die freiwilligen Helfer!

   

Feuerwehr Ehrenabend

Geschrieben von: Administrator Montag, den 23. Mai 2011 um 21:41 Uhr

Beim Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbands Main-Spessart am
Freitagabend in der Esselbacher Spessarthalle wurden zahlreiche
Feuerwehrleute aus dem Inspektionsbereich Marktheidenfeld für
langjährigen aktiven Dienst und für besondere Verdienste geehrt.
Gekommen waren neben den zu ehrenden Floriansjüngern aus zwölf
Feuerwehren auch deren Vorsitzende, Ehrenvorsitzende und Kommandanten
sowie die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden. Ausrichter war die
Feuerwehr Esselbach, vertreten durch ihre Vorsitzende Kerstin Väth und
ihren Kommandanten Ernst Heim. Esselbachs Bürgermeister Klaus Hofmann
setzte sich in seinem Grußwort mit dem demografischen Wandel
auseinander. Dieser zwinge die Wehren zu mehr Zusammenarbeit, zu
gemeinsamen Übungen und zum Umgang auch mit den Gerätschaften und
Fahrzeugen der Nachbarwehren. Damit sei man mit einer dann
schlagkräftigen Truppe für einen Notfall bestmöglich gerüstet. Bei
den Wehren seiner Gemeinde in Esselbach, Kredenbach und Steinmark
funktioniere dies vorbildlich. Dabei sei die weitere Eigenständigkeit
der Feuerwehrvereine wichtig, da sie in den Ortsteilen als Kulturträger
unverzichtbar seien, so Hofmann. Landrat Thomas Schiebel, oberster
Dienstherr der Feuerwehren im Landkreis Main-Spessart, sprach sich
dafür aus, örtliche Strukturen so lange wie möglich aufrecht zu
erhalten. Er erinnerte daran, dass die Dienstjubilare über die Jahre
schon viel erlebt hätten, dankte ihnen für ihre Einsatzbereitschaft
und wünschte ihnen weiter Freude und Selbstbestätigung. "Heute ist Ihr
Ehrentag und Ihr Einsatz ist aller Ehren wert", stellte der Landrat
fest. Kreisbrandinspektor Elmar Väth erinnerte in seiner Begrüßung
daran, dass Feuerwehrmänner und -frauen oft ihre Gesundheit riskieren,
um anderen zu helfen. Sie engagierten sich in ihrer Freizeit für die
Sicherheit ihrer Mitbürger und trügen dabei auch Verantwortung für
ihre Kameraden. Zusätzlich fielen organisatorische Aufgaben in Verein
und Feuerwehr an. Dies alles sei in einer konsumorientierten
Gesellschaft keineswegs selbstverständlich. Väth dankte auch allen
Arbeitgebern, die bei ihnen beschäftigte Feuerwehrleute zum Dienst
freistellen. Kreisbrandrat Manfred Brust, Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbands Main-Spessart, nahm gemeinsam mit Väth und
Schiebel sowie Kreisbrandmeister Christian Menig die Ehrungen vor. Brust
betonte, Technik könne den Menschen nicht ersetzen. Deshalb sei eine
umfassende und laufende Ausbildung notwendig. Die Geehrten hätten in
ihrem jahrzehntelangen Dienst unzählige Stunden an Ausbildungen,
Schulungen und Übungen absolviert. Sie seien echte Vorbilder für die
Jugend und ihre Erfahrung werde weiterhin gebraucht. Gerade die
Kombination aus jung und alt und die verschiedenen Berufe und
Erfahrungen der Aktiven mache die Feuerwehren stark. Zum Abschluss
überreichte Kreisbrandinspektor Väth den Kommandanten der Feuerwehren
Esselbach und Birkenfeld, Ernst Heim und Stefan Hörning, je einen
Mobilen Rauchabschluss, eine Spende der Bayerischen Versicherungskammer.

Bild: Feuerwehr-Ehrenkreuz  

Von links nach rechts: Landrat Thomas Schiebel, Kreisbrandrat Manfred
Brust, Karl Stahl, Reinhold Schäfer, Heinz Matschiner, Bürgermeisterin
Helga Schmidt-Neder, Bürgermeister Klaus Hofmann, Kreisbrandinspektor
Elmar Väth.

Weiterlesen: Feuerwehr Ehrenabend

   

Jährliche Nachtwanderung

Geschrieben von: JS Mittwoch, den 02. März 2011 um 20:47 Uhr

Die jährliche Nachtwanderung führte uns diese Jahr zum "Mohr" nach Michelrieth. Am Samstag, den 26.2.2011 fanden sich einige lauffreudige Kameraden an der Kirche ein. Es nahmen jedoch nicht nur aktive Mitglieder teil. Ebenso folgten Frauen, Freundinnen und passive Mitglieder der Einladung und ließen sich diese Wanderung nicht entgehen. Petrus meinte es gut mit uns und wir konnten trockenen Fußes ans Ziel gelangen. Die Wanderung über den "Kirchenweg" führte uns quer durch den Wald direkt zur Gaststätte. Diese war ausschließlich für die Freiwillige Feuerwehr Glasofen reserviert. Die Abstimmung mit den Wirtsleuten und dem Service liefen optimal. So gelangten die sechs vorbestellten Gänse sogleich auf den Tisch und in unsere Mägen. Die einhellige Meinung der "Gansesser" war, dass das Mahl vorzüglich war. Auch die Leute, die sich gegen Gans entschieden hatten, kamen natürlich nicht zu kurz und konnten aus verschiedenen Gerichten wählen. Schließlich klang der Abend bei gemütlichem Beisammensein aus. Eine kleinere Truppe traute sich auch wieder zu Fuß auf den Rückweg, wobei auch hier der Regen für die kleine Wanderung unterbrochen wurde. Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die in jedem Fall nächstes Jahr eine Fortsetzung finden wird...

   

"Sau gut!"

Geschrieben von: BK Sonntag, den 13. Februar 2011 um 11:09 Uhr

Am Samstag, den 05.Februar 2011, hat die Feuerwehr alle Glas'flder zum Kesselfleischessen eingeladen. Beginn war ca. 16°° Uhr. Das Feuerwehrhaus füllte sich sehr schnell, auch die Feuertonnen im Außenbereich waren mit vielen Gästen umstellt. Bei frischem Kesselfleisch, Rippli und Polnischen, dazu frisch gezapfte Biere (Schnäpsle zur Verdauung), verbrachten wir einen gemütlichen Abend in toller Atmosphäre. Im nächsten Jahr sollte diese Veranstaltung wiederholt werden, so die Anregung vieler Besucher. Fazit: Sau gut, alles gut! alt
   

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