Maifeier in Glasofen 2012
Geschrieben von: Michael Schäfer Montag, den 14. Mai 2012 um 15:39 Uhr
Am Montag den 30.April 2012 hielten wir unsere Maifeier am Bürgerhaus Glasofen ab. Die Feierlichkeit begann um 18.30Uhr am Bürgerhaus Glasofen. Unter der Leitung des 1. Kommandanten Jochen Schäfer, stellte die FFW Glasofen zu Beginn den Maibau auf. Danach tanzen die Kinder und Erwachsenen der Grafschaftstrachtengruppe Glasofen insgesamt 5 Tänze. Als Abschluss des offiziellen Teils, sprach unsere 1. Bürgermeisterin Fr. Helga Schmidt-Neder und Michael Müller als Vertreter des Stadtrats. In Ihren Reden, lobten beide die gute Organisation der Veranstaltung und den dadurch ersichtlichen Zusammenhalt der in unserem Dorf gelebt wird. An diesem Tag wurde noch zusätzlich, die Einweihung des neuen Biergartens am Bürgerhaus gefeiert. Hier noch einmal herzlichen Dank an Bernhard Kempf, der mit seinem Engagement dieses Projekt betreut und zum Abschluss gebracht hat. Abschließend feierten alle Anwesenden noch bei Speis` und Trank, gemütlich in den Abend hinein.


Mal ganz entspannt Kohle machen
Geschrieben von: Carina Fertig Montag, den 02. April 2012 um 20:42 Uhr
Serie der Main-Post: 111 Dinge, die man in Mainfranken gemacht haben muss
Folge 19: Mal ganz entspannt Kohle machen
Waldesluft, Essensduft und ein Meiler, der eine Woche vor sich hin raucht: Die Besucher des Köhlerfestes in Glasofen genießen Gerüche und Gemütlichkeit gleichermaßen.
Eine sommerliche Szene zwischen Bäumen: Eine überschaubare Schar Festgäste sitzt quasi mitten in der Natur am Waldesrand oberhalb des Dörfchens Glasofen bei Marktheidenfeld (Lkr. Main-Spessart). Ihr Gemurmel hört man wenige Meter entfernt kaum mehr, das Lachen spielender Kinder vom nahen Sportplatz, Gläserklirren und das Rauschen der Bäume durchaus. In die Spessartluft mischen sich zwei Düfte: der eher mildwürzige von gegrillten Bratwürsten und der etwas schärfere von Rauch, der aus kleinen Öffnungen aus einem Kohlenmeiler entweicht und – falls es dem Wind gefällt – hin und wieder über den Festplatz streicht. Wenn dann noch die Sonne tief steht und die Szene ins milchig-gelbe Licht des Abends taucht, dann kann man ohne Übertreibung von einer Idylle sprechen.
Verbietet sich nicht jede weitere werbende Zeile über das Köhlerfest Glasofen? Muss nicht so ein Fest Geheimtipp für wenige Eingeweihte bleiben? Aus egoistischen Motiven müsste man die Fragen eigentlich bejahen.
Das Festgelände am Sportplatz über dem Dorf verträgt nicht die Menschenmassen der Freizeitgesellschaft, wie sie im Fränkischen Feste aller Ausprägung geflutet und jede Idylle fortgeschwemmt haben. Doch eingedenk des Umstandes, dass das Spessartdörfchen – die Einheimischen sprechen gemütlich von Glasf'ld – ein wenig abseits liegt, darf das Köhlerfest in der Liste der Dinge erscheinen, die man in Unterfranken besuchen, sehen, schmecken, riechen, in sich aufsaugen und genießen muss.